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Ziel: Komplexitätsverminderung

Bedingung für erfolgreiches Verhandeln ist die Verminderung von Komplexität. Im Alltag, v.a. in unproblematischen Situationen, sprechen und hören wir häufig assoziativ. Das Resultat solchen Kommunizierens sind Gespräche, bei denen "Gott, die Welt und überhaupt … " abgehandelt werden und die den Verhandlungspartner mit einer Fülle an Informationen überhäufen. Als Sprecher in einer solchen Situation lässt man sich von Begriffen, die man verwendet, und von Gedankengebilden, die diese Begriffe begleiten, assoziativ zu weiteren Gedankengebilden und entsprechenden Begriffen leiten. Als Zuhörer in einer solchen Situation lässt man sich von den Begriffen des Gegenübers zu weiteren (neuen) Gedankengängen und Themen anregen. Assoziativ geführte Gespräche sind wenig sachbezogen (es ist nicht nötig bei einer bestimmten Sache zu bleiben), kaum zielgerichtet (es gibt kein Gesprächsziel außerhalb der Gruppe), kaum strukturiert (die Sprache dient weniger der Darlegung einer Sache, als dem probeweisen Ausformulieren neuer Gedankengänge, der Selbstdarstellung usw.) und häufig voller Wiederholungen und thematischer Schleifen. Solche Kommunikation kann sehr unterhaltend und anregend sein. Sie kann sogar gezielt eingesetzt werden, um möglichst viele Aspekte zu einer bestimmten Problematik zu sammeln (Brainstorming). Für Sach- oder Problemgespräche und insbesondere für Verhandlungen ist assoziatives Kommunizieren wenig geeignet.

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