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Teilzeitarbeitsanspruch

Arbeitnehmer haben einen Anspruch auf Teilzeitarbeitsplätze, wenn sie länger als sechs Monate im Arbeitsverhältnis zum Arbeitgeber stehen. Im Unternehmen müssen mindestens 15 AN regelmäßig beschäftigt sein.
Ablauf:
•    Antrag des AN an AG (Schriftform nicht vorgeschrieben, aber sinnvoll) spätestens 3 Monate vor dem gewünschten Änderungszeitpunkt.
•    Gewünschte Arbeitszeitverteilung im Antrag angeben
•    Erörterung des Antrages zwischen AN und AG
•    Zustimmungspflicht des AG, soweit nicht betriebliche Gründe entgegenstehen
•    Betriebliche Gründe können sein:
Organsiationsprobleme
Störung der Arbeitsabläufe
Störung der Betriebssicherheit
unverhältnismäßige Kostenverursachung
•    AG hat Entscheidung begründet und in Schriftform dem AN spätestens 1 Monat vor dem gewünschten Beginn mitzuteilen.
•    Falls der AG dies unterläßt, tritt eine Fiktionswirkung in Kraft: es wird so getan, als ob er zugestimmt hätte. Dies kann auch gerichtlich festgestellt und durchgesetzt werden.
•    Wichtig: der AN kann nach erfolgreichem Antrag oder nach berechtigter Ablehnung erst wieder 2 Jahre später einen erneuten Antrag stellen.

Umgekehrt hat ein Teizeitbeschäftiger keinen Anspruch auf Umwandlung in ein „normales“ Arbeitsverhältnis. Allerdings ist er bevorzugt zu berücksichtigen, wenn ein entsprechender Arbeitsplatz frei wird, § 9 TzBfG.

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