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Regeln des Partnerschaftlichen Verhandelns V

Es kommt vor das die Beteiligten in solchen Gesprächen Absichten äußern, Zugeständnisse machen, Übereinstimmung in Bezug auf bestimmte Fragestellungen finden, etwas beschließen usw. Wegen der genannten formalen Mängel muss das Gespräch aber nicht verbindlich sein. Einer der Beteiligten kann zu einem späteren Zeitpunkt problemlos das Besprochene „vergessen“. Gegen solches „Vergessen“ hilft nur die Formalisierung des Gesprächsschlusses. Schritte:

–    Darstellen, dass das Besprochene für einen selbst wichtig ist.
–    Die wichtigen Resultate noch einmal zusammenfassen und nachfragen, ob das so richtig verstanden wurde. (Bei besonders „vergesslichen“ Gesprächspartnern vorschlagen, das Resultat    schriftlich zu fixieren.)
–    Nachfragen, ob man sich bei anderer Gelegenheit auf diese Resultate beziehen kann.

Solches Formalisieren kommt einer Vereinbarung über das gemeinsame Einverständnis und die möglichen Konsequenzen des Ausgehandelten gleich. Wehrt sich eine beteiligte Person gegen eine solche Vereinbarung, liegt die Vermutung nahe, dass für sie das Besprochene nicht dasselbe Gewicht hat, noch nicht fertig besprochen ist, nur eine Variante darstellt usw.
 

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