skip to Main Content
+49 (700) 34778539 info@firstlex.de Login

Was kostet mich das ?

Bei anwaltlicher Tätigkeit sind zwei Bereiche zu unterscheiden:

1. die Prozeßtätigkeit:

hier geht es weitgehend um Gebühren, die im Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) geregelt sind. Das Gericht legt i.d.R. den Streitwert fest und das ist dann der Maßstab für die Berechnung dieser Gebühren.

2. die Beratung, z.B. als Sachverständiger:

hier werden Honorarsätze als Stundensätze vereinbart. Leider gibt es kaum Erhebungen über die üblichen Sätze. Spezialisierte Anwälte nehmen aber höhere Sätze, als Generalisten und Anwälte aus Großstädten höhere, als solche vom Lande.

Maßgebend dafür ist die Art und Dauer der Ausbildung, die Erfahrung und ggf. akademische Grade oder sonstige Zusatzqualifikationen. So wird ein promovierter Volljurist ein höheres Honorar verlangen als z.B. ein Diplomjurist und dieser als ein Gruppen-Coach mit z.B. Soziologiestudium.

Bitte beachten:

Wer keine Anwaltszulassung hat, darf keine Rechtsberatung durchführen. Die Entwicklung einer Betriebsvereinbarung ist aber als Vertragsgestaltung tiefste Rechtsberatung. Wer das als z.B. IT-Berater oder Arbeitszeit-Berater anbietet, bewegt sich im unzulässigen Bereich. Er ist dazu nicht qualifiziert und handelt unseriös. Wer das als Betriebsrat mitmacht, handelt pflichtwidrig i.S.d. § 23 BetrVG.

Für Betriebsräte

Wenn ein Anspruch auf Beratung besteht, muß der Arbeitgeber auch die Kosten der Berater tragen.Wir kalkulieren unsere Honorare so, dass sie selbst mit Reisekosten häufig noch unter den Sätzen vergleichbarer (die Betonung liegt hier auf „vergleichbar“) örtlicher Kollegen liegen.
Was aber ist „vergleichbar“ ?
Recherchieren Sie doch einmal selbst, wer das folgende Profil (hier RA Dr. Stumper) bietet:

  • Vor dem Studium eine abgeschlossene Ausbildung sowie zwei Berufsjahre (Tageszeitungsredakteur)
  • Promotion mit Bestnote (summa cum laude)
  • Berufsausübung im Ausland
  • Regelmäßige Publikation von Aufsätzen und Fachbüchern (fünf Fachbücher)
  • Seit 25 Jahren Top-Seminarreferent
  • bundesweite Beratungstätigkeit für zahlreiche DAX-Konzerne und mittelständische Unternehmen
  • mehr als 20 Jahre anwaltliche Berufserfahrung mit Schwerpunkt im Betriebsverfassungsrecht
  • mehr als 20 Jahre Spezialisierung auf Datenschutz/IT sowie auf UmstrukturierungenKanzleigründer und Partner bzw. (seit 2008) alleiniger Kanzlei-Inhaber

Billigere Honorarsätze werden Sie immer finden. Es gilt also, zu entscheiden, mit welchem Qualitätsmaßstab man an sein Projekt herangehen möchte. Viele Arbeitsrechtler sind auf das Individualrecht konzentriert und nehmen betriebsverfasssungsrechtliche Fragestellungen „mal mit“ und dies zu mitunter optisch günstigen Konditionen.
Wie schnell finden Sie aber jemanden, der nicht nur dem Arbeitgeber, sondern auch dessen Anwälten souverän das Wasser reichen kann ?
Orientieren Sie sich an den Honoraren, die der Arbeitgeber seinen eigenen Anwälten zahlt, so sind unsere Sätze mehr als moderat, die Beratungs-Qualität ist aber durchweg höher.

Hinzu kommt: die Auswahl von Beratern ist Vertrauenssache. Der Arbeitgeber darf Ihnen daher weder seine eigenen noch andere Berater vorschreiben, solange die von Ihnen gewünschten Berater insgesamt nicht deutlich teurer sind, als üblich. Bei der Üblichkeit dürfen erfahrene und bekannte Beratungshäuser nicht mit „no-names“ und Sätze für Standardthemen nicht mit Sätzen für Spezialthemen verglichen werden, siehe oben.

Für einzelne Arbeitnehmer

Welche Kosten Ihnen als Arbeitnehmer, z.B. bei einer Beratung zu einer Kündigungsschutzklage, entstehen, erklären wir Ihnen gern unverbindlich im Einzelfall. Hier wird weitgehend nach gesetzlich vorgeschriebenen Gebühren abgerechnet.

Back To Top