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Liebe ohne Grenzen

Ein mit einem Bürger der Europäischen Union verheirateter Drittstaatsangehöriger hat ein Recht auf Aufenthalt im Herkunftsstaat des Unionsbürgers. Das hat der Europäische Gerichtshof entschieden. Dies gilt auch unter den besonderen Umständen, dass der Unionsbürger, nachdem er von seinem Recht auf Freizügigkeit gebrauch gemacht hat, mit dem Ehepartner zusammen in sein Heimatland zurückkehrt, um dort zu arbeiten. Voraussetzung ist allerdings, dass sich der Drittstaatsangehörige in dem anderen Mitgliedstaat rechtmäßig aufgehalten hat.
Die Absichten, die das Ehepaar dazu veranlasst haben, in den anderen Mitgliedstaat zu ziehen, sind unbeachtlich, und zwar auch dann, wenn mit diesem Umzug im Hinblick auf die Rückkehr in den ersten Mitgliedstaat, in dem der Ehegatte kein Aufenthaltsrecht besaß, ein Aufenthaltsrecht über das Gemeinschaftsrecht begründet werden soll. Hierin liege kein Missbrauch der europäischen Vorschriften, so die Richter (Az C-109/01).

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