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Passen wir zueinander ?

Die Philosophie der Kanzlei Dr. Stumper – firstlex beruht auf grundlegenden ethischen Prinzipien.

Wir freuen uns sehr, wenn Sie unser Mandant werden möchten. Noch mehr, wenn Sie zugleich auch verstehen wollen, was mit diesen Prinzipien gemeint ist. Machen Sie doch dazu einfach folgenden Test. Damit können sie sehr schnell erkennen, ob wir zusammen passen.
Und umgekehrt 😉



Sie suchen uns aus – aber wir suchen uns auch Sie aus

Die Kanzlei Dr. Stumper ist ein Beratungshaus. Das bedeutet, Sie können von uns alle Leistungen abrufen: von einer kurzen Analyse einer BV bis zu hochkomplexer Projektberatung und -verhandlung.

Ihr Anliegen ist Ihnen wichtig. Und deshalb ist uns jeder Mandant gleich wichtig.

Wir betreuen Ihr Projekt so, als wäre es unser eigenes und setzen uns mit Haut und Haaren für einen Erfolg ein.

Das bedeutet aber auch, dass wir umgekehrt etwas von Ihnen erwarten:

Sie rufen uns, weil Sie meinen, dass unser Sachverstand das fehlende Puzzle-Teil in Ihrem Bild sein kann.

Das setzt voraus, dass Sie unserer Kompetenz dasselbe Vertrauen, den gleichen Respekt und die gleiche Konsequenz zuordnen, wie wir Ihrem Anliegen.

Das Ganze funktioniert nur, wenn wir zueinander stehen und niemand den anderen im Regen stehen lässt.

Es ist etwas Gegenseitiges !

Wenn wir merken, dass Mandanten nicht mit offenen Karten spielen, mehrspurig fahren, uns nicht in Ihre Schritte einweihen, in kritischen Situationen nicht zu uns stehen – dann gehen wir.

Ja, auch wir suchen uns unsere Mandanten aus.

Unser guter Name steht für Qualität und diese Reputation möchten wir nicht aufs Spiel setzen, weil ein Mandant sich nicht ans Reglement hält.

Amen !



Testen Sie uns – und sich selbst

Hier nun unser kleiner Test:

1. Sie erhalten von der Kanzlei Dr. Stumper einen Beratervertrag mit allem drum und dran – es ist ein Beschlussvorschlag dabei und ein Formular für die Einverständniserklärung des Arbeitgebers (Kostenübernahme).

a) Danke, den Beschlussvorschlag brauchen wir  nicht, denn wir haben schon einen Beschluss gefaßt.

b) Wir beschliessen und unterschreiben erstmal nichts und warten, was der Arbeitgeber von dem Vertrag so hält.

c) Gute Sache, dann nutzen wir das – damit nichts anbrennen kann – beschliessen, unterschreiben und leiten alles an den Arbeitgeber weiter. Wichtig ist ja auch, dass wir erstmal intern unsere Hausaufgaben machen und dem Arbeitgeber klar signalisieren, dass wir einen Willen gefaßt haben und wie der aussieht. Jeder andere Weg ist ja wohl eher eine Einladung an den Arbeitgeber, sich einzumischen und Einfluß zu nehmen. Wenn wir hier schon keine klare Linie zeigen, wie soll das dann erst später in den Verhandlungen laufen ?


2. Der Arbeitgeber möchte vor der Unterzeichnung der Kostenübernahme mal mit Dr. Stumper oder dem jeweils zuständigen Anwalt plaudern. Dabei will er auch deutlich machen, dass die Honorarsätze viel zu hoch seien.

a) Gute Idee, dann können sich die beiden ja schonmal kennenlernen.

b) Jemand, der seit mehr als 25 Jahren am Beratungsmarkt steht wird wohl schon wissen, welche Honorare üblich und vertretbar sind. Ist es nicht auch ohnehin so, dass die Anwälte von Arbeitgebern viel höhere Honorare erhalten, als die von Betriebsräten ? 

c) Es ist besser, wenn der Arbeitgeber die Kommunikation mit uns abwickelt. Schließlich soll unser Anwalt nicht ihm gefallen, sondern uns – und wir entscheiden, wer uns beraten soll.


Sie haben in Ihrem Gremium den Beschluss zum Beratervertrag gefaßt, der Arbeitgeber hat die Kostenübernahme in Aussicht gestellt. Der BR-Vorsitzende erklärt nun jedoch, er unterschreibe den Vertrag nicht. Grund: er sorgt sich, dass er in Haftung gerät, wenn der Vertrag mit dem BR und nicht mit dem AG abgeschlossen werde.

a) Guter Mann, man kann nie vorsichtig genug sein.

b) Warum sollte ein Berater tätig werden, solange der Mandant ihm nicht den Startschuss gibt ? Das kann doch der Vorsitzende selbst steuern.  Außerdem sollte ein Anwalt ja wohl wissen, wie solche Dinge rechtlich korrekt zu organisieren sind. Wenn man ihm dabei nicht vertraut, wie soll er dann erst in der Sache selbst beraten, ohne dass man ihm ständig unterstellt, er habe ja eigentlich überhaupt keine Ahnung ?

c) Der Anschluß eines anwaltlichen Beratervertrages mit dem AG stellt einen schweren Standesrechtsverstoß dar. Es handelt sich um Parteiverrat gegenüber dem BR. Der Anwalt kann dadurch seine Zulassung durch die Anwaltskammer verlieren. Es ist völlig abwegig, einen Mandatsvertrag mit irgendeinem anderen als dem Mandanten zu schließen. Und das ist ja wohl nicht der AG, oder ?


Sie haben mit der Kanzlei Dr. Stumper einen Beratungsvertrag über die Erstellung und Verhandlung einer BV abgeschlossen und vom AG einen Kostenübernahme erhalten. Dann haben sie von der Kanzlei Dr. Stumper einen Roh-Entwurf einer BV erhalten und diesen Entwurf dann mit Dr. Stumper bzw. einem Kollegen seiner Kanzlei in einem Präsenztermin fortentwickelt. Der nächste Präsenztermin war für zwei Wochen später angesetzt. Dann machte aber der AG den Vorschlag, sie könnten ja schonmal ohne Anwalt darüber sprechen und das hat das Gremium dann gemacht und den Entwurf mit dem Arbeitgeber umgearbeitet. 

a) Das ist ein sehr effizientes Vorgehen – bravo !

b) Man hätte vielleicht dieses Vorgehen vorher mit der Kanzlei absprechen sollen. Wie soll jemand beraten, wenn man mal mit ihm und mal ohne ihn den Beratungsgegenstand verändert ?

c) Wozu holt man sich erst einen Berater, wenn man dann deutlich macht, dass man ihn gar nicht braucht, weil man glaubt, es doch selbst zu können ? Es ist auch nicht die feine Art, dem Berater so in den Rücken zu fallen.


Die Kanzlei Dr. Stumper hat sie eineinhalb Jahre bei sehr schwierigen Verhandlungen mit dem Arbeitgeber begleitet und sie um eine ganze Menge schwieriger Klippen herum manövriert. Am Ende wollte der AG alles rückgängig machen. Daraufhin hat der Betriebsrat die Einigungsstelle angerufen. Kurz vor dem ersten Termin machte der AG den Vorschlag, noch über ein paar Kompromissvorschläge zu reden, die er ausgearbeitet hat. Allerdings ohne Anwälte.

a) Gute Idee, dann ist die Atmosphäre sicher viel entspannter und man kommt vielleicht schneller vorwärts.

b) Wenn man seinen Berater jetzt nicht braucht, wenn es ums Eingemachte geht, dann hat man ihn ja eigentlich nie gebraucht. Man muß schon sehr naiv sein, um nicht zu erkennen, dass das eine Falle ist.

c) Schwerer Fehler – durchschaubarer Versuch der Spaltung von Gremium und Berater. Damit würde man ja seinem Berater offen in den Rücken fallen und sich gegenüber dem AG von ihm abkehren. Danach ist er verbrannt. Schon allein die Solidarität zum Berater verbietet ein solches Vorgehen. Es ist aber eben auch sachlich äußerst unklug.



Testergebnis

O.k. – und jetzt ?

Ganz einfach. Haben Sie häufig eine andere Antwort als c) und manchmal auch b) als sinnvoll angesehen ?

Dann passen wir wahrscheinlich nicht zusammen. Bitte prüfen Sie, ob es eventuell andere Kanzleien gibt, die Ihrem Stil eher entsprechen.

Oder haben Sie das Gefühl, die Antworten zu c) und manchmal auch b) spiegeln in den allermeisten Fällen Ihre Einstellung wider ?

Dann könnte es gut sein, dass wir sehr erfolgreich zusammen arbeiten können.

Nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf.

Wir freuen uns sehr darauf, Sie kennen zu lernen !

 

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