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Fahnenflucht

Die nach europäischem Recht bestehende Pflicht zur Unterrichtung von Beschäftigten europaweit tätiger Unternehmensgruppen im Hinblick auf die Einrichtung eines Europäischen Betriebsrats kann nicht dadurch umgangen werden, dass die zentrale Leitung der Gruppe außerhalb der Europäischen Union angesiedelt wird.
Das hat jetzt der Europäische Gerichtshof entschieden.
Das Unternehmen, das an die Stelle der zentralen Leitung tritt, ist in diesem Fall verpflichtet, die Informationen, die zur Aufnahme von Verhandlungen zur Einrichtung eines Europäischen Betriebsrats erforderlich sind, von den anderen in den Mitgliedstaaten ansässigen Unternehmen der Gruppe zu verlangen; diese sind zur Auskunftserteilung verpflichtet (Az C440/00).

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