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Die BGB-Gesellschaft

Die Gesellschaft bürgerlichen Rechts ist die Grundform aller Personengesellschaften. Soweit die Regelungen der übrigen Personengesellschaften, also die Regelungen über OHG, KG und StG, Lücken enthalten, gelten die Vorschriften der GbR, die §§ 705 – 740 BGB, ergänzend. Man sagt auch die Normen über die BGB-Gesellschaft gelten insoweit subsidiär.
Eine GbR liegt gem. § 705 BGB dann vor, wenn sich zwei oder mehrere Personen durch Vertrag zusammenschließen, um irgendeinen gemeinsamen Zweck zu verfolgen, und die Gesellschafter sich verpflichten, diesen Zweck zu fördern. Allerdings darf der Zweck natürlich nicht der gesetzlichen Ordnung, z.B. den Strafgesetzen, zuwider laufen.
Auch wenn man auf den ersten Blick das Gefühl hat, die GbR spielt eine untergeordnete Rolle, kommt sie in der Praxis sehr häufig vor. Manchmal ist man sogar selbst Gesellschafter einer BGB-G, ohne dass man sich dessen bewusst ist.

Beispiele: Fahrgemeinschaften, Wohngemeinschaften, Tippgemeinschaften, Gesellschaften von Minderkaufleuten (§ 4 Abs.2 HGB), Zusammenschlüsse von Leuten, die kein Handelsgewerbe betreiben (Gemeinschaftspraxen von Ärzten, bzw. Gemeinschaftskanzleien von Steuerberatern oder Rechtsanwälten).

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