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Alles Käse

Als Feta darf bald vielleicht nur noch Weichkäse aus Griechenland verkauft werden. Das jedenfalls hat jetzt ein gerichtlicher Gutachter beim Europäischen Gerichtshof vorgeschlagen (Az.: C-465/02).
Darin empfiehlt Generalanwalt Ruiz-Jarabo, Feta als Ursprungsbezeichnung für Griechenland einzutragen und dagegen gerichtete Klagen Deutschlands und Dänemarks abzuweisen. Gestützt auf eine Umfrage bei 12.800 EU-Bürgern geht die Europäische Kommission davon aus, dass das Wort Feta für die meisten Verbraucher einen Bezug zu Griechenland hat. Auch wenn das Wort ursprünglich aus dem Italienischen stamme, sei Feta historisch wie heute mit Griechenland verbunden, so der Gutachter. Auch bestehe nachweislich ein grundlegender Zusammenhang zwischen Geschmack und Charakter dieses Käses und seiner Herkunft. Der EuGH ist an das Gutachten nicht gebunden, er folgt den Generalanwälten aber in den meisten Fällen.

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