Bei anwaltlicher Tätigkeit sind zwei Bereiche zu unterscheiden:

1. die Prozeßtätigkeit:

hier geht es weitgehend um Gebühren, die im Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) geregelt sind. Das Gericht legt i.d.R. den Streitwert fest und das ist dann der Maßstab für die Berechnung dieser Gebühren.

2. die Beratung, z.B. als Sachverständiger:

hier werden Honorarsätze als Stundensätze vereinbart. Leider gibt es kaum Erhebungen über die üblichen Sätze. Spezialisierte Anwälte nehmen aber höhere Sätze, als Generalisten und Anwälte aus Großstädten höhere, als solche vom Lande.

Maßgebend dafür ist die Art und Dauer der Ausbildung, die Erfahrung und ggf. akademinsche Grade oder sonstige Zusatzqualifikationen. So wird ein promovierter Volljurist ein höheres Honorar verlangen als z.B. ein Diplomjurist und dieser als ein Gruppen-Coach mit z.B. Soziologiestudium.

 

Bitte beachten:

Wer keine Anwaltszulassung hat, darf keine Rechtsberatung durchführen. Die Entwicklung einer Betriebsvereinbarung ist aber als Vertragsgestaltung tiefste Rechtsberatung. Wer das als z.B. EDV-Berater oder Arbeitszeit-Berater anbietet, bewegt sich im unzulässigen Bereich. Wer das als Betriebsrat mitmacht, handelt pflichtwidrig i.S.d. § 23 BetrVG.

 

Für Betriebsräte

Wenn ein Anspruch auf Beratung besteht, muß der Arbeitgeber auch die Kosten der Berater tragen.

Wir kalkulieren unsere Honorare so, dass sie selbst mit Reisekosten häufig noch unter den Sätzen vergleichbarer örtlicher Kollegen liegen.
Aufgrund unseres extrem effizienten Konzeptes können wir uns das leisten und ermöglichen damit allen Betriebsräten in Deutschland, auf uns zugreifen zu können.

Hinzu kommt: die Auswahl von Beratern ist Vertrauenssache. Der Arbeitgeber darf Ihnen daher weder seine eigenen noch andere Berater vorschreiben, solange die von Ihnen gewünschten Berater insgesamt nicht deutlich teurer sind, als üblich. Bei der Üblichkeit dürfen erfahrene und bekannte Beratungshäuser nicht mit „no-names“ und Sätze für Standardthemen nicht mit Sätzen für Spezialthemen verglichen werden.

Für einzelne Arbeitnehmer

Welche Kosten Ihnen als Arbeitnehmer, z.B. bei einer Beratung zu einer Kündigungsschutzklage, entstehen, erklären wir Ihnen gern unverbindlich im Einzelfall. Hier wird weitgehend nach gesetzlich vorgeschriebenen Gebühren abgerechnet.